| Die etwas andere Landygeschichte |
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+++ die etwas andere Landrover story. So wars (nicht) wirklich. +++
1929 war Spencer Bernau Wilks mit für die Geschicke der Firma zuständig. Leider gab es dann 1933 im Deutschen Reich Wahlen, deren Ausgang letztlich den 2. Weltkrieg bedingte und für Rover zum Fiasko wurde. Als der große Krieg vorbei war, mussten die Herrschaften im englischen Ober- und Unterhaus feststellen, dass der Spaß in „Good Old Germany“ mehr gekostet hatte, als Churchill sich hätte erträumen lassen.Wenn man dann noch die Pferdewetten der Queen Mum und die Heizkosten für den feuchten Kasten in Bellmoral dazu zählte … kurzum, es musste irgendwie Geld her. Da kam eine Automarke wie Rover gerade recht. Schnell, viele Autos bauen und die für viel Geld exportieren, das war jetzt Spencer Bernau Wilks Job. Oh, wie er ihn gehasst haben muss. Wohl so sehr, dass er sich immer am Wochenende von Frau und Kindern verabschiedet und auf seinen Landsitz zum Angeln gefahren ist. Über etwa sonst vorgefallenes schweigt der Gentleman ja dem Sprichwort nach. Nicht so Spencer. Der gute hatte auf seinem Landsitz zufällig einen Willys Jeep, den die Amerikaner, denen er während des Krieges für Heim, Hof und Vaterland das Zelten auf seinem gemähten Rasen erlaubt hatten, zurückgelassen.Haltbarkeit überschritten. Die Karre war so gammelig, dass sie eigentlich von der damals noch nicht existenten MOT (eine Prüfung vergleichbar mit der dt. HU) schon lange hätte zum Einstampfen freigegeben sein sollen. Aber die MOT gab es noch nicht und unser Spencer ist fröhlich mit seiner Rostlaube gefahren. Lag es nun daran, dass ihm das Geholpere so gefallen hat, oder dass der Jepp wirklich am Ende war, wir wissen es nicht. Oder, sollte gar sein Drang zur Pflichterfüllung gesiegt haben.
Bei der Namensgebung müssen die Herren mit Lager-Bier angestoßen haben. Denn, weil man das Vehikel auf dem Land einsetzen wollte, wählte man als ersten Teil des Namens, „Land“ (wir kreativ!) und weil Spencer hoffte dass es den Sirs im Vorstand gefallen würde, naja, musste noch Rover rein. Und das ergab? Richtig „Land-Rover“
Wenn euch diese Geschichte gefallen hat und ihr die Fahrzeuge live erleben wollt, dann.....
Idee, Text.....natürlich vom netscher www.dernetscher.de |
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1929 war Spencer Bernau Wilks mit für die Geschicke der Firma zuständig. Leider gab es dann 1933 im Deutschen Reich Wahlen, deren Ausgang letztlich den 2. Weltkrieg bedingte und für Rover zum Fiasko wurde. Als der große Krieg vorbei war, mussten die Herrschaften im englischen Ober- und Unterhaus feststellen, dass der Spaß in „Good Old Germany“ mehr gekostet hatte, als Churchill sich hätte erträumen lassen.
Oh, wie er ihn gehasst haben muss. Wohl so sehr, dass er sich immer am Wochenende von Frau und Kindern verabschiedet und auf seinen Landsitz zum Angeln gefahren ist. Über etwa sonst vorgefallenes schweigt der Gentleman ja dem Sprichwort nach. Nicht so Spencer. Der gute hatte auf seinem Landsitz zufällig einen Willys Jeep, den die Amerikaner, denen er während des Krieges für Heim, Hof und Vaterland das Zelten auf seinem gemähten Rasen erlaubt hatten, zurückgelassen.
Also wie auch immer, Spencer kam der fatale Gedanke, was die Amis können, können wir auch. Kreativität, etwas Spucke und weil das Blech knapp war ein paar Pfund Duralumin (Alu). Das waren die Zutaten für das Vehikel, das eigentlich ja nur unseren Spencer zum Angeln und zurück bringen sollte. Schweißen konnten die Briten noch nie, also wurde genietet. 1947 gab’s dann die große Teerunde. Denn Spencer hatte innerhalb von ein paar Wochen ein solches Vehikel auf Jeep Basis zusammen geklopft, oder klopfen lassen (was letztlich nicht entscheidend ist).
Die Madams (der Sirs) fanden es garantiert furchtbar, macht aber nix, die wurden ja im Bentley vorgefahren. Die Sirs hingegen müssen sich an ihre Zeit mit dem „Metabo“ Kasten erinnert gefühlt haben und klatschten british polite in die Hände. So polite, dass Spencer „eine Kleinserie“ bauen durfte (scheinbar waren nicht alle wirklich überzeugt, oder haben mit Metabo gespielt). Es ist übrigens Humbug, dass man bei englischen Landärzten den Wagentyp angeben muss, den man fährt, wenn man eine Behandlung wünscht. Denn ein gut gewarteter Ur-Landy verursacht erst nach 5 Meilen einen Bandscheibenvorfall – und so weit ist es vom Hauptportal bis zum Angelweiher ja nicht.
